Wir sind umgezogen
asdf | 24 November, 2009 00:53
Wir sind umgezogen: http://antifaneumarkt.blogsport.de
Posted in
Allgemein .
Kommentare: (0).
Trackbacks:(0).
Permalink
Aufruf zur Demo gegen die Burschenschaft Olympia am 20.11., 19Uhr
asdf | 20 November, 2009 18:22
Der Olympia die Fackel ausblasen!
Gegen die 150-Jahr-Feier der rechtsextremen Burschenschaft Olympia.
Am
20. November begeht die einschlägig bekannte akademische Burschenschaft
Olympia im Rahmen ihres 150. Stiftungsfest eine Feier auf ihrer Bude in
der Gumpendorferstraße. In der Vergangenheit tat sich dieser Männerbund
immer als eine der rabiatesten völkischen und deutschnationalen
Verbindungen in Wien und Österreich hervor. So sind immer wieder
antisemitische Äußerungen der Olympia zu vernehmen, die beispielsweise
das Festhalten am „Arierparagraphen“ nach 1945 dokumentieren. Weiters
lud die Korporation 2005 den Holocaustleugner David Irving nach Wien
ein. Erinnert sei auch an den Olympen Martin Graf, der sich im ORF
nicht darauf festlegen lassen wollte, dass im Nationalsozialismus
millionenfach Jüdinnen und Juden ermordet wurden. Immer wieder ist es
gerade die Olympia, die gegen das bestehende Verbotsgesetz hetzt und
darüber hinaus jammert, dass „ein Deutscher über einzelne ’sensible‘
Fragen der Geschiche nur in den von den Umerziehern und ihren deutschen
Helfern vorgegebenen Bahnen denken und sprechen“ dürfe.
Abgesehen
davon, dass Frauen generell der Zugang zu den burschenschaftlichen
Männerbünden verwehrt wird, äußert sich die Olympia darüberhinaus zur
Rolle der Frau wie folgt: „Hast du […] eine Freundin mit, die weder
schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder
unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause.“ An eben dieser Stelle treffen
sich Olympia und FPÖ inhaltlich, wenn letztere in regelmäßigen
Abständen gegen den angeblich vorherrschenden „Gender-Wahnsinn“ und
„MenschInnen“ polemisiert und bei Abtreibungen nicht vor Vergleichen
mit Holocaust und zweitem Weltkrieg zurückschreckt.
Auch in
puncto rechte Gewalt spielte die Olympia in der Vergangenheit in
Österreich und darüber hinaus eine führende Rolle. So wurde das erste
politische Todesopfer der zweiten Republik, der KZ-Überlebende und
Antifaschist Ernst Kirchweger, 1965 auf einer Demonstration gegen den
Antisemiten Borodajkewycz vom Olympen Günther Kümel erschlagen. Auch am
„Südtirol“-Terrorismus, der insgesamt 21 Menschen das Leben kostete,
waren Mitglieder der Olympia tonangebend beteiligt. Dies führte sogar
dazu, dass die Olympia aufgrund ihrer Verstrickungen in den Terrorismus
1961 behördlich aufgelöst wurde. Jedoch konnte sie sich zwölf Jahre
später wieder neugründen. Auch ein Blick auf die musikalische
Veranstaltungspolitik der Olympia in den letzten Jahren liest sich wie
ein Who-is-who neonazistischer Liedermacher: Frank Rennicke, Michael
Müller und schließlich Jörg Hähnel traten im Verbindungshaus auf.
Und
auch aktuell treten Olympia-Mitglieder einschlägig in Erscheinung. Seit
nunmehr über einem Jahr bekleidet der „Alte Herr“ der Olympia Martin
Graf nun schon das Amt des dritten Nationalratspräsidenten. In dieser
vergleichsweise kurzen Zeit trat der Parlamentarier verschiedentlich
mit jenseitigen Äußerungen an die Öffentlichkeit: So diffamierte Graf
den Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, mit
dem Vorwurf dieser sei ein „Ziehvater des Linksterrorismus“, stellte
rechtsrevisionistisch die Zugehörigkeit „Südtirols“ zu Italien in Frage
und beschäftigte mit Sebastian Ploner und Marcus Vetter zwei
parlamentarische Mitarbeiter, die in größeren Mengen bei einem
Neonazi-Versand Bestellungen getätigt hatten. Es zeigt sich, dass die
Olympia beste Verbindungen sowohl zur FPÖ und ins Parlament, als auch
zur militanten Neonazi-Szene hat.
Bezeichnend ist auch, dass
der Abend im Olympen-Haus den Startpunkt eines nationalistischen und
rechtsrevisionistischen Wochenendes markiert. So findet am Tag darauf
im Palais Palffy ein Symposium zur imaginierten „Vertreibung und
Entstaatlichung Europas“ statt, bevor am Abend dann das Tanzbein zu
„200 Jahre Tiroler Freiheitskampf“ und „150 Jahre Burschenschaft in
Österreich“ geschwungen wird.
Grund genug der „Festgemeinschaft“ am Freitag einen gebührenden Empfang zu bereiten!
Antisemitismus, Sexismus, Rassismus und Homophobie immer und überall entgegentreten!
Staat, Nation und Volksgemeinschaft sind kein Grund zum Feiern!
Burschenschaft Olympia auflösen!
Treffpunkt zur Demonstration:
20.11.2009 – 19:00Uhr – U6-Station Gumpendorfer Straße
Es rufen auf:
Rosa Antifa Wien, Autonome Antifa Wien, Gruppe AuA!, Kommunistischer
StudentInnenverband – Linke Liste, ÖH Uni Wien, Grüne und alternative
StudentInnen Wien, Fakultätsvertretung Geistes- und
Kulturwissenschaften
Posted in
Allgemein .
Kommentare: (0).
Trackbacks:(0).
Permalink
Demo Bericht
asdf | 04 November, 2009 19:53
Anti-Strache Demonstration in Neumarkt
in der Steiermark
Am Freitag den 30.10.09 fand mit großem
Erfolg, in Neumarkt in der Steiermark einen Gegenveranstaltung, zu
H.C. Straches biergetränktem Auftritt auf der Kagelwiese statt. Als
Treffpunkt/Ausgangspunkt wurde um 18:00 ein Infostand am Neumarkter
Hauptplatz aufgebaut. Den schnell ca. 50 Aktivist_innen, nutzten um
sich mit Infomaterial einzudecken, und sich mit Tee und Bier zu
wärmen.
Gemeinsam wurde gegen 21:00 Uhr
beschlossen, zum Festzelt zu ziehen und dabei lautstark den
Widerstand gegen die rassistisch und sexistische Hetzte der FPÖ zu
feiern. Bestückt mit drei selbst gemalten Transparenten, zog ein 30
köpfiger Demozug vom Hauptplatz, über die Bräuergasse zur
Schwimmbadstraße, um dort H.C. Strache mit „Alerta, Alerta,
Antifascista!“ in einem nahem Lokal zu begrüßen, und die Straße
zum Festzelt zu blockieren.
Nachdem H.C. Strache um den halben Ort
fahren musste um zum Festzelt zu gelangen, versuchte die Demo
geschwind den Zugang zum Zelt zu blockieren. Dies wurde jedoch
schnell von 70 aus Graz angereisten Polizist_innen verhindert.
So beschlossen die Aktivist_innen vor
dem Zelt zu demonstrieren, und lautstark die Hetzte von
FP-Bürgermeister Ratz und H.C. Strache zu stören.
Friedlich
löste sich die Demonstration nach den Redebeiträgen auf, und zog
gemeinsam in ein nahes Lokal um den Erfolg der ersten Anti-Strache
Demonstration in Neumarkt zu feiern, und um dort ihr braunes Wunder
zu erleben. Gegen 23:00 Uhr betraten 5 Menschen vom RFJ Gurktal „Sieg
Heil“ grölend und Hitler grüßend, das Lokal M 3.
Dank der tollen und schnell Reaktion
einer Kellnerin und der lokalen Antifa-Neumarkt wurden die Glatzen
friedlich aber bestimmt aus dem Lokal gebeten. Beschämend bleibt
jedoch das solche Handlungen ungestraft bleiben, und von vielen
Menschen als „normal“ und „alltäglich“ wahrgenommen werden.
Posted in
Allgemein .
Kommentare: (0).
Trackbacks:(0).
Permalink
Demo und Infostand
asdf | 29 Oktober, 2009 19:31
Am 30.10.09 wird es am Hauptplatz in Neumarkt ab 18:00 einen Infostand, Plakatmahlen, Musik, Tee und Glühwein geben.
Der Infostand ist auch Treffpunkt für die Demo um 20:00.
Kommt zahlreich, vernetzt euch, schreibt SMS-Ketten und bildet Banden.
RasstInnen und SexistInnen keinen Raum lassen!
Weiter Infos gibts via facebook und studivz, bei der gruppe antifaneumarkt
Posted in
Allgemein .
Kommentare: (0).
Trackbacks:(0).
Permalink
Pflückt die Strache-Bären!
asdf | 28 Oktober, 2009 03:50
H.C. Strache und die FPÖ
schüren mit ihrer Hetzte gegen MigrantInnen und ihrer Frauenpolitik
einen rassistischen/sexistischen Grundtenor in Österreich.
Mit Aussagen wie „Daham statt Islam“, „Pummerin statt Muhezin“ oder der Forderung nach
Familienbeihilfe nur für „ordentliche österreichische Familien“,
hetzt Strache offensive gegen MigrantInnen, und positioniert die FPÖ
damit eindeutig am recht bräunlich politischen Rand.
Die FPÖ unterstreicht
ihre politische Haltung durch die Tatsache, dass Martin Graf,
zusätzlich zu seinem Amt als 3. Nationalratspräsident, ein Alt-Herr
der deutsch-nationalen Burschenschaft Olympia ist. Die Treffen dieser
Männerbünde dienen als Plattform zur Vernetzung zwischen FPÖ und
aktiven Rechtsextremen, wie Gottfried Küssel(NVP). Auch Parteiobmann
H.C. Strache hat eine einschlägig rechtsradikale Vergangenheit, wie
Fotos von Wehrsportübungen oder sein enger Kontakt zu Norbert
Burger(NDP) zeigen. Medial wurde bekannt, dass Martin Grafs
Mitarbeiter über eine rechtsextreme Internetplattform einschlägiges
Material erworben haben.
Die deutsch-nationalen Verirrungen der Strache FPÖ spiegeln sich
auch in ihrer von Sexismus geprägten Frauenpolitik wieder, als beste
Beispiel hierfür gilt die niederösterreichische Landtagsabgeordnete
Barbara Rosenkranz. In ihrem Buch „MenschInnen: Gender
Mainstreaming - Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen“ versucht
sie Rollenbilder zu entwickeln, welche Frauen auf Haushalt und
Reproduktion reduzieren.
Durch die ständige
mediale Präsenz der FPÖ und ihren explizit
rassistischen/sexistischen Haltungen sinkt die Sensibilität
innerhalb der Bevölkerung gegenüber diesen Themen massiv.
Zahlreichen Beispiele hierfür lassen sich in Kommentaren
österreichischer Printmedien sowie in Demonstrationen á la „Mosche
ade“ finden.
Daher dürfen wir solchen
RassistInnen und SexistInnen keinen Raum zur Hetze geben.
Aufruhr! Widerstand! Es
gibt kein ruhiges Hinterland!
ANTIFA Demo Freitag Abend Hauptplatz Neumarkt
Posted in
Allgemein .
Kommentare: (0).
Trackbacks:(0).
Permalink